Prima Technik für die Brustdiagnostik in den MVZ Klinik Dr. Hancken

Das Mammographie-Gerät im Mammobil.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Radiologen und Medizintechnikhersteller ist es gelungen, die Strahlendosis bei Brustuntersuchungen deutlich zu verringern

Dr. Thilo Töllner ist Leitender Arzt der Mammadiagnostik im MVZ Klinik Dr. Hancken.

Dr. Thilo Töllner ist Leitender Arzt der Mammadiagnostik im MVZ Klinik Dr. Hancken.

„Prime“ heißt das neue Verfahren, das dazu führt, dass die bereits niedrige Strahlendosis bei Mammographien noch einmal um fast ein Drittel reduziert werden kann. Möglich wurde diese Dosisabsenkung durch die Weiterentwicklung von Computertechnik und Software. Durch den Einsatz eines neuen Algorithmus für die digitale Bildkorrektur kann auf das bisher übliche Streustrahlenraster verzichtet werden. „Dank dieser neuen Entwicklung können wir die ohnehin niedrige Strahlendosis bei unseren digitalen Mammographien um weitere 30 Prozent reduzieren“, erklärt Dr. Thilo Töllner. Der Facharzt für Diagnostische Radiologie mit Schwerpunkt Brustdiagnostik leitet das Mam­ma-Zentrum im MVZ Klinik Dr. Hancken in Stade und ist der Programmverantwortliche Arzt im Mammographie-Screening-Programm Elbe-Weser.


Durch den Einsatz von „Prime“ dürfte die Strahlendosis bei einer Mammographie in etwa der Strahlung entsprechen, der jeder Flugpassagier, der von Hamburg nach Mallorca reist, ausgesetzt ist. Bisher wurden im MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Klinik Dr. Hancken die Mammographiegeräte in Stade, Buxtehude und im Mammobil mit der neuen Software ausgestattet. In Stade können dadurch auch digitale Brusttomographien, also Schichtaufnahmen zur besseren Brustkrebsdiagnostik, in diesem schonenden Röntgenmodus durchgeführt werden.

Um ein schnelleres und für die Patientin schonenderes Vorgehen in der Brustkrebsdiagnostik geht es auch bei der zweiten Neuerung, die im Mamma-Zentrum der Klinik Dr. Hancken eingeführt wurde. Die Installation eines speziellen Röntgengeräts in der Biopsie-Suite für die Untersuchung der entnommenen Gewebeproben beschleunigt den Ablauf erheblich. Dadurch können die Präparate gleich vor Ort am Tisch kontrolliert werden. Das erspart den Mitarbeiterinnen lange Wege und wichtiger noch – den Patientinnen Wartezeiten auf dem Untersuchungstisch.

 

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