Hamburger Volksbank – Kreditwachstum bleibt überdurchschnittlich hoch

Die Hamburger Volksbank hat ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2016 ausgebaut. Das zeigt sich besonders in dem weiterhin überdurchschnittlichen Kreditergebnis: „Unser Kreditwachstum ist wieder zweistellig, weit über Branchendurchschnitt und deutlich auf das Firmenkundengeschäft verlagert. An diesem außerordentlichen Erfolg zeigt sich, wie fundamental eine gesunde Kunde-Bank-Beziehung für unser genossenschaftliches Geschäftsmodell ist“, sagt sich Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat. Er betont den damit einhergehenden Förderauftrag. „Wir stärken die Region durch unsere Kreditvergaben, übernehmen aktiv Verantwortung für unsere Sparer im Niedrigzinsumfeld und ordnen unser Volksbanking neu für die digitale Transformation.“ Mit dem Strategieprozess „Smartes Volksbanking in Hamburg 2020+“ baut die Hamburger Volksbank ihre digitalen Angebote und Prozesse konsequent aus.

Kreditwachstum

Das Geschäftsjahr 2016 der Hamburger Volksbank zeichnet sich durch ein expansives Kreditergebnis aus. Mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten konnten die Ausleihungen im privaten Baufinanzierungsbereich und im Firmenkundengeschäft nochmals um 10,8 Prozent auf 1,569 Milliarden Euro (2015: +9,7 Prozent auf 1,415 Milliarden) gesteigert werden. Dabei hat eine deutliche Verlagerung auf das Firmenkundengeschäft stattgefunden: 80 Prozent der Kredite haben Unternehmen und Selbstständige erhalten, 20 Prozent Privatkunden (2015: 60/40 Prozent). Für die Kreditvergabe stehe immer eine verlässlich-solide Abwägung von Chancen und Risiken im Vordergrund. „Wir haben unsere Kreditstandards keinesfalls gelockert und passen diese an geänderte Rahmenbedingungen an, wie zum Beispiel die Digitalisierung“, so der Vorstandssprecher. Das Kreditwachstum werde komplett durch lokale Einlagen abgedeckt.

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Vermögensberatung 

Der genossenschaftliche Erfolgskurs zeigt sich in der Kontinuität der stabilen Neukundengewinnungsquote in Höhe von sieben Prozent. Fast 8000 Neukunden aus der Metropolregion Hamburg konnte die Bank im Jahr 2016 begrüßen. Der Zuwachs bei den Mitgliedern betrug 3,7 Prozent auf 57 993 Anteilszeichner. Brüggestrat sieht darin das genossenschaftliche Geschäftsmodell bestätigt. Die Kunden der Hamburger Volksbank sparen weiter auf hohem Niveau. Der Einlagenbestand ist 2016 mit 206 Millionen Euro um 10,4 Prozent auf 2,184 Milliarden Euro gestiegen. Der Wertpapierertrag blieb mit fünf Millionen Euro nahezu konstant. Mit der Einführung von Negativzinsen will die Hamburger Volksbank nachdrücklich zum Produktwechsel vom Tagesgeldkonto zu zukunftsfähigen Anlagemöglichkeiten auffordern: „Unsere Kunden sind bei Wertpapieren immer noch zu zurückhaltend. Damit ist unser Beratungsziel für eine verantwortliche Vermögensberatung in Zeiten negativer Realzinsen klar definiert: Durch harte gemeinsame Arbeit für Anleger und Berater wollen wir einen Mentalitätswandel erreichen: Aus Sparern müssen Anleger werden“, so der Vorstandssprecher.