Hochqualifizierte Allrounder: Was zeichnet eigentlich den Mechatronik-Ingenieur aus? 

MEC_3DEine Szene aus dem Labor: Der 3-D-Druck spielt als neues Technologiefeld auch hier eine Rolle.

Seit 2009 bietet die hochschule 21 den Studiengang Mechatronik DUAL an

Ob Kamera, Smartphone, der elektrische Fensterheber im Auto, moderne Roboter in der Industrie, Produktions- und Automatisierungsanlagen, ein einfacher Toaster oder auch die Steuerung in Verkehrsflugzeugen: In den allermeisten technischen Produkten steckt Mechatronik und das über alle Branchen hinweg. Die Mechatronik verbindet Inhalte aus den klassischen Ingenieursdisziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Informatik und vereint sie zu einem Fachgebiet – wer diesen Studiengang belegt, wird ein Allrounder.

Zu den Hauptaufgaben von Mechatronik-Ingenieuren zählen die Entwicklung und Planung der einzelnen Komponenten, die dann zu komplexen Systemen und Anlagen zusammengefügt werden können. Auch die Inbetriebnahme, die Programmierung und Installation der zugehörigen Software sowie die Prüfung, Wartung und Reparatur der Maschinen fallen in ihren Verantwortungsbereich.


Typische Arbeitgeber sind Firmen, die im Bereich der Produktionstechnik und Automatisierungstechnik tätig sind – sowohl in der Produktion selber wie auch in der Herstellung solcher Anlagen, industrielle Roboter herstellen, aber auch in Unternehmen aus den Bereichen Fahrzeug-, Luftfahrzeug- und Schiffbau. Durch ihre Kenntnisse der Informatik haben sie aber auch die Möglichkeit, in der Informations- und Kommunikationstechnik zu arbeiten. Auch im Bereich der Medizintechnik spielt die Mechatronik eine wichtige Rolle. So steht einem Mechatronik-Ingenieur eine riesige Bandbreite an Tätigkeitsfeldern offen.

In sieben Semestern zum Ziel

Der Studiengang Mechatronik DUAL an der hochschule 21 vermittelt in praxisorientierter Lehre eine wissenschaftlich fundierte Qualifikation als Grundlage für die spätere berufliche Tätigkeit. Zu den Inhalten des Studiums gehören beispielsweise Mathematik,  Kunststoffproduktion und -fertigung, technische Mechanik, elektrische Antriebe, Steuer- und Regelungstechnik, Chemie/Werkstoffkunde, Informatik, Polymer- und Verbundwerkstoffkunde, Charakterisier- und Prüfmethoden, Physik, Elektrotechnik, Industrieelektronik, Automatisierungstechnik, Projektmanagement,  technisches Zeichnen, Mess- und Sensortechnik, Projektmanagement, BWL und technisches Englisch. Ab dem vierten Semester gliedert sich das Studium in zwei Schwerpunkte: Produktions- und Automatisierungstechnik sowie Kunststofftechnik. Die Absolventen dürfen zusätzlich zum Bachelor den Titel Ingenieur/Ingenieurin tragen, der durch die niedersächsische Ingenieurkammer verliehen wird.

Vormerken: Der DUAL DAY an der hs 21

Zwei Mal im Jahr öffnet die hochschule 21 ihre Türen zum großen Informationstag. Der nächste DUAL DAY für alle Studieninteressierte, insbesondere Eltern und Schüler, findet am Freitag, 29., und Samstag, 30. Januar 2016 statt. An beiden Tagen gibt es jeweils von 13 bis 17 Uhr die Gelegenheit, sich über das duale Studium, die Studiengänge und die Hochschule umfassend zu informieren. Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Studierende stehen für Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es Schnuppervorlesungen und Infostände. Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.genialdual.de.

Das Studium dauert dreieinhalb Jahre und ist dual angelegt: Die Studierenden verbringen drei Monate in der Hochschule und dann drei Monate in ihrem Praxisunternehmen. Das macht den Studiengang abwechslungsreich und sehr anwendungsorientiert. Die Unternehmen profitieren von motivierten Nachwuchstalenten, die sofort nach und zeitweise schon während des Studiums im Betrieb einsetzbar sind. ma